Die 40 Großsheikhs des Naqshbandiyya-Sufi Ordens
7. Sheikh der goldenen Kette:

Sheikh Abul Hassan Ali ibn Ja`far al-Kharqani

Möge Allah seine Seele heiligen  24.07.2019
  • Er war der Gawth (Erz-Fürsprecher) seiner Zeit und er war in seiner Stufe einmalig. Er war die Qiblah (Brennpunkt der Aufmerksamkeit) seiner Leute und ein Ozean des Wissens, von dem die Heiligen immer noch die Wellen des Lichts und des spirituellen Wissens wahrnehmen.

    Er fürchtete sich vor nichts, außer vor Allahs Einheit. Er lehnte alle Titel und alle möglichen Aspirationen ab. Er war weder bekannt als ein Schüler der Wissenschaft, noch als ein Schüler der spirituellen Wissenschaft. Er sagte stets: „Ich bin kein rahib (Eremit). Ich bin kein zahid (Asket). Ich bin kein Redner. Ich bin kein Sufi. O Allah, Du bist Eins und ich bin einer in Deiner Einheit.“

    Über Wissen und Ausübung sagte er:

    ”Gelehrte und Diener in dieser niedrigeren Welt gibt es unzählige, sie haben aber nichts davon, solange sie sich nicht dem Ziel der Zufriedenheit Allahs verpflichten und sich vom Morgen bis in die Nacht mit Taten beschäftigen, die Allah annimmt.“

    Über den Sufismus sagte er:

    „Der Sufi ist nicht der, der immer seinen Gebetsteppich mit sich trägt, noch der, der geflickte Kleider trägt, noch der, der bestimmte Bräuche und Erscheinungen einhält; der Sufi jedoch ist der, der der Brennpunkt aller ist, obwohl er sich versteckt.“

    „Der Sufi ist derjenige, der im Tageslicht die Sonne nicht braucht und der, der in der Nacht den Mond nicht braucht. Die Essenz des Sufismus ist die absolute Nichtexistenz, die es nicht braucht in der Existenz zu sein, da neben Allah niemand und nichts existiert.“

    Er wurde über die Wahrhaftigkeit (Sidq) gefragt. Er sagte: „Wahrhaftigkeit ist, seine Gewissheit sprechen zu lassen.“

    Über das Herz sagte er:

    „Was ist die beste Sache? Das Herz, das ständig in Erinnerung an Allah ist (dhikr Allah)“

    „Das beste Herz ist das, das nichts außer der Gegenwart Allahs, des Allmächtigen und Gepriesenen, beinhaltet.“

  • „Heute sind es 40 Jahre, dass Allah in mein Herz geschaut hat und nichts außer sich selbst gesehen hat. 40 Jahre lang hatte ich nichts in meinem Herzen, noch in meiner Brust außer Allah; und während mein Ego nach kalten Wasser und nach Milch fragte, habe ich es ihm 40 Jahre lange verboten, um ich mich selbst zu kontrollieren.“

    „Die Sicht mit den Augen des Kopfes gibt dir keine Freude, jedoch die Sicht mit den Augen des Herzens und das Geheimnis, das Allah der Seele gibt, bringt jene besondere Freude hervor.“

    Über Bayazid sagte er:

    „Als Abu Yazid sagte: `Ich will nichts zu wollen’, war dieses Wollen die wahre Begierde (irada).”

    Er wurde gefragt: „Wer ist eine geeignete Person, die über fana (Auflösung) und baqa (Beständigkeit) reden darf?“ Er antwortete: „Das ist Wissen für denjenigen, der, wenn er mit einem Seil aus Seide von den Himmeln zur Erde aufgehängt würde und ein großer Wirbelsturm käme, welcher alle Bäume, Häuser und Gebirge mitreißt und sie in den Ozean wirft bis er voll ist; Und wenn jener immer noch an seinem Seil hängen bleibt, dann hat diese Person die Autorität über fana und baqa zu reden.”

    Eines Tages besuchte Sultan Mahmoud al-Ghazi Abul Hassan und fragte nach seiner Meinung über Bayazid al-Bistami. Er sagte: „Jeder der Bayazid folgt, wird rechtgeleitet sein. Jeder der ihn sah und Liebe in seinem Herzen für ihn empfand, wird ein glückliches Ende haben.“
    Zudem sagte Sultan Mahmoud: „Wie kann das sein? Als Abu Jahl den Propheten sah, hatte er kein glückliches Ende, sondern starb mit viel Leid.“ Er antwortete: „Das liegt daran, dass Abu Jahl nicht den Propheten sondern Muhammed ibn Abdullah sah. Und hätte er den Gesandten Allahs gesehen, wäre er von seinem Leid zum Glück emporgehoben worden. Allah sagte: „Du siehst sie, ohne eine klare Sicht auf dich schauen“ [7:198]. Und er fuhr mit dem fort, was bereits oben zitiert wurde: „Die Sicht mit den Augen des Kopfes...“

  • Weitere Aussprüche von ihm:

    „Fragt nach Schwierigkeiten, damit Tränen erscheinen, denn Allah liebt die Weinenden.“ Dies geht auf einen Ratschlag des Propheten zurück, dass man viel weinen soll.

    „In welche Weise du auch Allah um etwas bittest, frag Ihn durch den Quran. Fragt Allah nicht durch etwas anderes als den Quran.“

    „Der Erbe des Propheten (sav) ist der, der seinem Weg folgt und nie schlechte Sachen in sein Buch der Taten schreiben lässt.“

    Abul-Hassan al-Kharqani starb an einem Dienstag, dem 10. Muharram 425 n. H. (1033 n. Chr.).
    Er wurde in Kharqan begraben, einem Dorf der Stadt Bistams in Persien.
    Er gab das Geheimnis der Goldenen Kette an Abu `Ali al-Fadl ibn Muhammad al-Farmadhi at-Tusi (as) weiter.

  • Er war der Gawth (Erz-Fürsprecher) seiner Zeit und er war in seiner Stufe einmalig. Er war die Qiblah (Brennpunkt der Aufmerksamkeit) seiner Leute und ein Ozean des Wissens, von dem die Heiligen immer noch die Wellen des Lichts und des spirituellen Wissens wahrnehmen.

    Er fürchtete sich vor nichts, außer vor Allahs Einheit. Er lehnte alle Titel und alle möglichen Aspirationen ab. Er war weder bekannt als ein Schüler der Wissenschaft, noch als ein Schüler der spirituellen Wissenschaft. Er sagte stets: „Ich bin kein rahib (Eremit). Ich bin kein zahid (Asket). Ich bin kein Redner. Ich bin kein Sufi. O Allah, Du bist Eins und ich bin einer in Deiner Einheit.“

    Über Wissen und Ausübung sagte er:

    ”Gelehrte und Diener in dieser niedrigeren Welt gibt es unzählige, sie haben aber nichts davon, solange sie sich nicht dem Ziel der Zufriedenheit Allahs verpflichten und sich vom Morgen bis in die Nacht mit Taten beschäftigen, die Allah annimmt.“

    Über den Sufismus sagte er:

    „Der Sufi ist nicht der, der immer seinen Gebetsteppich mit sich trägt, noch der, der geflickte Kleider trägt, noch der, der bestimmte Bräuche und Erscheinungen einhält; der Sufi jedoch ist der, der der Brennpunkt aller ist, obwohl er sich versteckt.“

    „Der Sufi ist derjenige, der im Tageslicht die Sonne nicht braucht und der, der in der Nacht den Mond nicht braucht. Die Essenz des Sufismus ist die absolute Nichtexistenz, die es nicht braucht in der Existenz zu sein, da neben Allah niemand und nichts existiert.“

    Er wurde über die Wahrhaftigkeit (Sidq) gefragt. Er sagte: „Wahrhaftigkeit ist, seine Gewissheit sprechen zu lassen.“

    Über das Herz sagte er:

    „Was ist die beste Sache? Das Herz, das ständig in Erinnerung an Allah ist (dhikr Allah)“

    „Das beste Herz ist das, das nichts außer der Gegenwart Allahs, des Allmächtigen und Gepriesenen, beinhaltet.“

  • „Heute sind es 40 Jahre, dass Allah in mein Herz geschaut hat und nichts außer sich selbst gesehen hat. 40 Jahre lang hatte ich nichts in meinem Herzen, noch in meiner Brust außer Allah; und während mein Ego nach kalten Wasser und nach Milch fragte, habe ich es ihm 40 Jahre lange verboten, um ich mich selbst zu kontrollieren.“

    „Die Sicht mit den Augen des Kopfes gibt dir keine Freude, jedoch die Sicht mit den Augen des Herzens und das Geheimnis, das Allah der Seele gibt, bringt jene besondere Freude hervor.“

    Über Bayazid sagte er:

    „Als Abu Yazid sagte: `Ich will nichts zu wollen’, war dieses Wollen die wahre Begierde (irada).”

    Er wurde gefragt: „Wer ist eine geeignete Person, die über fana (Auflösung) und baqa (Beständigkeit) reden darf?“ Er antwortete: „Das ist Wissen für denjenigen, der, wenn er mit einem Seil aus Seide von den Himmeln zur Erde aufgehängt würde und ein großer Wirbelsturm käme, welcher alle Bäume, Häuser und Gebirge mitreißt und sie in den Ozean wirft bis er voll ist; Und wenn jener immer noch an seinem Seil hängen bleibt, dann hat diese Person die Autorität über fana und baqa zu reden.”

    Eines Tages besuchte Sultan Mahmoud al-Ghazi Abul Hassan und fragte nach seiner Meinung über Bayazid al-Bistami. Er sagte: „Jeder der Bayazid folgt, wird rechtgeleitet sein. Jeder der ihn sah und Liebe in seinem Herzen für ihn empfand, wird ein glückliches Ende haben.“
    Zudem sagte Sultan Mahmoud: „Wie kann das sein? Als Abu Jahl den Propheten sah, hatte er kein glückliches Ende, sondern starb mit viel Leid.“ Er antwortete: „Das liegt daran, dass Abu Jahl nicht den Propheten sondern Muhammed ibn Abdullah sah. Und hätte er den Gesandten Allahs gesehen, wäre er von seinem Leid zum Glück emporgehoben worden. Allah sagte: „Du siehst sie, ohne eine klare Sicht auf dich schauen“ [7:198]. Und er fuhr mit dem fort, was bereits oben zitiert wurde: „Die Sicht mit den Augen des Kopfes...“

  • Weitere Aussprüche von ihm:

    „Fragt nach Schwierigkeiten, damit Tränen erscheinen, denn Allah liebt die Weinenden.“ Dies geht auf einen Ratschlag des Propheten zurück, dass man viel weinen soll.

    „In welche Weise du auch Allah um etwas bittest, frag Ihn durch den Quran. Fragt Allah nicht durch etwas anderes als den Quran.“

    „Der Erbe des Propheten (sav) ist der, der seinem Weg folgt und nie schlechte Sachen in sein Buch der Taten schreiben lässt.“

    Abul-Hassan al-Kharqani starb an einem Dienstag, dem 10. Muharram 425 n. H. (1033 n. Chr.).
    Er wurde in Kharqan begraben, einem Dorf der Stadt Bistams in Persien.
    Er gab das Geheimnis der Goldenen Kette an Abu `Ali al-Fadl ibn Muhammad al-Farmadhi at-Tusi (as) weiter.

  • Er war der Gawth (Erz-Fürsprecher) seiner Zeit und er war in seiner Stufe einmalig. Er war die Qiblah (Brennpunkt der Aufmerksamkeit) seiner Leute und ein Ozean des Wissens, von dem die Heiligen immer noch die Wellen des Lichts und des spirituellen Wissens wahrnehmen.

    Er fürchtete sich vor nichts, außer vor Allahs Einheit. Er lehnte alle Titel und alle möglichen Aspirationen ab. Er war weder bekannt als ein Schüler der Wissenschaft, noch als ein Schüler der spirituellen Wissenschaft. Er sagte stets: „Ich bin kein rahib (Eremit). Ich bin kein zahid (Asket). Ich bin kein Redner. Ich bin kein Sufi. O Allah, Du bist Eins und ich bin einer in Deiner Einheit.“

    Über Wissen und Ausübung sagte er:

    ”Gelehrte und Diener in dieser niedrigeren Welt gibt es unzählige, sie haben aber nichts davon, solange sie sich nicht dem Ziel der Zufriedenheit Allahs verpflichten und sich vom Morgen bis in die Nacht mit Taten beschäftigen, die Allah annimmt.“

    Über den Sufismus sagte er:

    „Der Sufi ist nicht der, der immer seinen Gebetsteppich mit sich trägt, noch der, der geflickte Kleider trägt, noch der, der bestimmte Bräuche und Erscheinungen einhält; der Sufi jedoch ist der, der der Brennpunkt aller ist, obwohl er sich versteckt.“

    „Der Sufi ist derjenige, der im Tageslicht die Sonne nicht braucht und der, der in der Nacht den Mond nicht braucht. Die Essenz des Sufismus ist die absolute Nichtexistenz, die es nicht braucht in der Existenz zu sein, da neben Allah niemand und nichts existiert.“

    Er wurde über die Wahrhaftigkeit (Sidq) gefragt. Er sagte: „Wahrhaftigkeit ist, seine Gewissheit sprechen zu lassen.“

    Über das Herz sagte er:

    „Was ist die beste Sache? Das Herz, das ständig in Erinnerung an Allah ist (dhikr Allah)“

    „Das beste Herz ist das, das nichts außer der Gegenwart Allahs, des Allmächtigen und Gepriesenen, beinhaltet.“

  • „Heute sind es 40 Jahre, dass Allah in mein Herz geschaut hat und nichts außer sich selbst gesehen hat. 40 Jahre lang hatte ich nichts in meinem Herzen, noch in meiner Brust außer Allah; und während mein Ego nach kalten Wasser und nach Milch fragte, habe ich es ihm 40 Jahre lange verboten, um ich mich selbst zu kontrollieren.“

    „Die Sicht mit den Augen des Kopfes gibt dir keine Freude, jedoch die Sicht mit den Augen des Herzens und das Geheimnis, das Allah der Seele gibt, bringt jene besondere Freude hervor.“

    Über Bayazid sagte er:

    „Als Abu Yazid sagte: `Ich will nichts zu wollen’, war dieses Wollen die wahre Begierde (irada).”

    Er wurde gefragt: „Wer ist eine geeignete Person, die über fana (Auflösung) und baqa (Beständigkeit) reden darf?“ Er antwortete: „Das ist Wissen für denjenigen, der, wenn er mit einem Seil aus Seide von den Himmeln zur Erde aufgehängt würde und ein großer Wirbelsturm käme, welcher alle Bäume, Häuser und Gebirge mitreißt und sie in den Ozean wirft bis er voll ist; Und wenn jener immer noch an seinem Seil hängen bleibt, dann hat diese Person die Autorität über fana und baqa zu reden.”

    Eines Tages besuchte Sultan Mahmoud al-Ghazi Abul Hassan und fragte nach seiner Meinung über Bayazid al-Bistami. Er sagte: „Jeder der Bayazid folgt, wird rechtgeleitet sein. Jeder der ihn sah und Liebe in seinem Herzen für ihn empfand, wird ein glückliches Ende haben.“
    Zudem sagte Sultan Mahmoud: „Wie kann das sein? Als Abu Jahl den Propheten sah, hatte er kein glückliches Ende, sondern starb mit viel Leid.“ Er antwortete: „Das liegt daran, dass Abu Jahl nicht den Propheten sondern Muhammed ibn Abdullah sah. Und hätte er den Gesandten Allahs gesehen, wäre er von seinem Leid zum Glück emporgehoben worden. Allah sagte: „Du siehst sie, ohne eine klare Sicht auf dich schauen“ [7:198]. Und er fuhr mit dem fort, was bereits oben zitiert wurde: „Die Sicht mit den Augen des Kopfes...“

  • Weitere Aussprüche von ihm:

    „Fragt nach Schwierigkeiten, damit Tränen erscheinen, denn Allah liebt die Weinenden.“ Dies geht auf einen Ratschlag des Propheten zurück, dass man viel weinen soll.

    „In welche Weise du auch Allah um etwas bittest, frag Ihn durch den Quran. Fragt Allah nicht durch etwas anderes als den Quran.“

    „Der Erbe des Propheten (sav) ist der, der seinem Weg folgt und nie schlechte Sachen in sein Buch der Taten schreiben lässt.“

    Abul-Hassan al-Kharqani starb an einem Dienstag, dem 10. Muharram 425 n. H. (1033 n. Chr.).
    Er wurde in Kharqan begraben, einem Dorf der Stadt Bistams in Persien.
    Er gab das Geheimnis der Goldenen Kette an Abu `Ali al-Fadl ibn Muhammad al-Farmadhi at-Tusi (as) weiter.

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