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Die 40 Großsheikhs des Naqshbandiyya-Sufi Ordens

Die Goldene Kette des Naqshbandiyya-Sufi Ordens

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40. Sheikh der goldenen Kette:

Sheikh Muhammad Nazım Adil al-Haqqani

Möge Allah sein edles Geheimnis heiligen

Sheikh Muhammed Nazım Adil al-Haqqani ist der Imam der Aufrichtigen, das Geheimnis der Heiligkeit, der am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts den Naqshbandi Orden mit himmlischer Rechtleitung und der prophetischen Ethik stärkte. Von neuem versah er diese Welt mit der Liebe Gottes und die Seiner Geliebten, nachdem sie schon von der Finsternis der Unruhen, des Schreckens, des Zorns und des Unwillens betrübt schien.

Sheikh Muhammed Nazım Adil al-Haqqani ist der Schlüssel der Geheimnisse, der Wärter des Lichtes, der Sheikh der Sheikhs, der Sultan der Asketen und Frommen und der Führer der Wahrhaftigen. Ihm ward unmittelbar das göttliche Wissen zuteil geworden und er erleuchtet mit der Fackel dieses Wissens das neue Millennium. Er ist der Regen, der dem Ozean des Wissens dieses Ordens entsprang, welcher allen Geschöpfen dieser Welt neuen Lebenssaft spendete. Er ist der Heilige der sieben Kontinente und sein Licht zieht Menschen von überallher an. Das Kleid des Lichtes aus der göttlichen Gegenwart wurde ihm angelegt. Er ist die Orchidee in der Erde der göttlichen Liebe, die Sonne der Universen, der Heilige mit den beiden Flügeln, mit denen er das Wissen der äußeren Form und inneren Wirklichkeit umfasst.

Sheikh Nazım ist ein Wunder der Wunder Gottes. Mal wandelt er auf dieser Erde, mal steigt er empor in die Himmel. Ein Geheimnis der Geheimnisse Gottes, der mit Seiner Göttlichkeit in Erscheinung trat und durch Seine Existenz ganz und gar erfüllt ist. Als ein Vorkämpfer der Gebote Gottes und der Sufi Wege bestieg er den Thron der Rechtleitung. Er ist der Hüter der Wahrheit, das Leuchtfeuer der Suchenden, ein Gedicht der Geheimnisse, der Meister der Heiligen und ein Heiliger der Meister. Die Suchenden umkreisen die Kaaba seines Lichtes. Er ist ein sprudelnder Quell, ein endloser Wasserfall, ein ständig überlaufender Fluss, ein Ozean, der an endlosen Küsten mündet.

Mittels vollkommener Unterstützung der gesegneten Heiligen der Goldenen Kette und auf Befehl seines Sheikhs, Großsheikh Abd Allah al-Faiz ad-Daghestani, trug Sheikh Nazım Adil al-Haqqani die Lehren des Naqshbandi Sufi Ordens weit in die Welt hinaus. Gott gewährte ihm eine unaufhörlich konstante Energie-übermittlung der Goldenen Kette, die ihm ermöglicht, ständig durch die ganze Welt zu ziehen und jeden Ort mit seiner spirituellen Kraft und der Botschaft des göttlichen Friedens und Harmonie zu versehen.

Dank seiner erleuchteten Person, werden die Menschen wie auch vor tausend Jahren von dem Licht der Goldenen Kette angezogen. Durch ihn blieb der Naqshbandi Orden auch in der heutigen Welt des Leids und des Kummers eine Oase des Friedens. Die Suchenden auf diesem Weg waren und sind ausnahmslose Beispiele der religiösen Toleranz, die sich für das friedvolle und erfolgreiche Gemeinschaftsleben einsetzen. Denn als ein Freund Gottes (wali), verkörpert Sheikh Nazım diese Philosophie. Auf der ganzen Welt ist er bekannt für sein unaufhörliches Streben als ein Brückenbauer und Versöhner verschiedener Menschengruppen.

Sheikh Nazım wurde in Larnaka, Zypern, am 23. des Aprils im Jahre 1922 an einem Sonntag bzw. am 26. des Monats Shaban im Jahre 1340 n.H. geboren. Väterlicherseits stammt er von Abd al-Qadir Gilani, dem Gründer des Qadiri Ordens, ab. Und mütterlicherseits reichen seine Wurzeln bis zum ehrenwerten Jalaluddin Rumi, dem Gründer des Mevlevi Sufi Ordens.

Während seiner Kindheit in Zypern wohnte er den Kreisen seines Großvaters bei, der ein Sheikh des Qadiri Ordens war, um sich dessen Disziplin und Spiritualität anzueignen. Übernatürliche Zeichen zeigten sich schon früh in ihm. Sein Verhalten war tadellos. Niemals stritt er sich mit irgendjemandem. Stets lächelte er und übte sich in der Geduld. Sowohl sein Großvater mütterlicherseits als auch väterlicherseits trainierten ihn auf dem Weg der Spiritualität.

Als Jugendlicher wurde Sheikh Nazım für seine hohe spirituelle Stufe sehr geehrt. Jeder in Larnaka kannte ihn, denn er konnte schon früh den Menschen einen Lebensrat geben, ihnen ihre Zukunft voraussagen. Als er fünf Jahre alt war, geschah oft, dass seine Mutter ihn nirgends auffinden konnte. Und nach langem Suchen sah sie schließlich wie er am Grab Umm Hirams , einer Gefährtin des Propheten meditierend da saß. Etliche Touristen suchten ihr Grab auf um das Wunder des schwebenden Steines über ihrem Grabe zu bestaunen. Versuchte jetzt seine Mutter ihn nach Hause zu schleppen, so erwiderte er: „Lass mich hier bei Umm Hiram , Mutter, sie ist eine unserer Vorfahren.“ Oft sprach er mit Umm Hiram , die vor über vierzehn Jahrhunderten dort begraben worden war. Wann immer ihn jemand unterbrach, so schimpfte er: „Lasst mich, Ich spreche mit meiner Großmutter.“

Am Tage schickte ihn sein Vater in die Schule und am Abend widmete er sich dem Studium der Religionswissenschaft. Neben seinen Mitschülern galt er als Genie. Nachdem er vom Gymnasium nach Hause kam, gab er sich in der restlichen Zeit den Lehren des Mevlevi und Qadiri Ordens hin. Zusätzlich nahm er jeden Donnerstag- und Freitagabend an den Kreisen der Gottesandacht des Qadiri und Mevlevi Ordens teil.

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